Feuerbestattung

Kremation ist historisch alt, wurde durch Christianisierung verdrängt und ist heute mit über 80% gängig. Sie braucht in Deutschland einen Sarg; nach der Einäscherung wird die Asche meist auf einem Friedhof beigesetzt und ermöglicht alternative Bestattungsarten (Seebestattung, Naturbestattung).

Historische Akzeptanz
Lang bewährte Praxis
Häufig gewählt
Soziale Norm, viele Anbieter vorhanden
Platzsparend
Asche benötigt weniger Raum
Flexibel bei Beisetzung
Ermöglicht See- oder Naturbestattung
Transportfähig
Sarg für sicheren Transport/Kremation
Einfachere Organisation
Breites Angebot an Optionen und Orten

Beschreibung

Die „neuere“ Bestattungsart der Feuerbestattung ist eigentlich überhaupt nicht so neu, wie man vielleicht vermuten mag. Bereits vor ca. 2000 Jahren gab es Einäscherungen und die Feuerbestattung wurde zur überwiegenden Bestattungsart. Erst durch die Christianisierung Europas wurde die „heidnische“ Verbrennung von Verstorbenen verdrängt und die Erdbestattung als vorherrschende Bestattungsart etabliert.

Mittlerweile hat die Feuerbestattung die Erdbestattung als häufigste Bestattungsart verdrängt und ist mit über 80% der Bestattungen auch bei uns in der Gegend die meistgewählte Bestattungsart.

Allgemein versteht man unter der Feuerbestattung die Kremierung einer verstorbenen Person mit anschließender Beisetzung.

Auch bei der Feuerbestattung benötigt man in Deutschland einen Sarg. Dieser wird für den Transport und als Energieträger bei der Einäscherung benötigt, da der menschliche Körper größtenteils aus Wasser besteht.

Nach der Kremation kann die Asche auf einem Friedhof beigesetzt werden. Oftmals ist die Feuerbestattung auch die Voraussetzung für eine alternative Bestattungsart, wie z.B. eine Seebestattung, Naturbestattung in einem Naturfriedhof o. ä.